schöne seite

Konzentriere dich auf den Frieden,
dann zerstreut sich die Furcht.

Konzentriere dich auf die Liebe,
dann verschwindet der Haß.

Konzentriere dich auf die Freude,
dann verflüchtigt sich der Kummer.

Pflanze Blumen an,
dann macht sich kein Unkraut breit.

Wenn du jemanden begegnest,
So denke daran
Daß es eine heilige Begegnung ist

Wie Du ihn siehst
Wirst du dich selbst sehen

Wie du ihn behandelst
Wirst du dich selbst behandeln
Wie du von ihm denkst
Wirst du von dir selbst denken

Vergiß dies niemals
Denn in ihm
Wirst du dich selbst finden

Oder dich selbst verlieren
 

 
Aufruf der Hopi

An meine Gefährten, die mit mir schwimmen

 Da ist ein Fluß, der fließt jetzt sehr schnell.
Er ist so mächtig und reißend,
daß einige Angst haben werden.
Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten,
und werden fühlen, daß sie zerrissen werden.
Und sie werden beträchtlich leiden.

Wisse, daß der Fluß seine Bestimmung hat.
Die Ältesten sagen,
wir müssen vom Ufer loslassen
und in die Mitte des Flusses stoßen,
unsere Augen offen halten
und unsere Köpfe über dem Wasser.

Und sie sagen:

Schaue, wer da mit dir ist und feiere!
In dieser Zeit der Geschichte
dürfen wir nichts persönlich nehmen -
am allerwenigsten uns selbst.
Denn in dem Moment, wo wir dies tun,
kommt unser inneres Wachstum
und unsere Reise zum Stillstand.

Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei.
Kommt zusammen,
verbannt das Wort “Mühsahl”
aus eurer Haltung
und aus eurem Vokabular.
Alles, was wir jetzt tun,
muß auf eine heilige Art und Weise
getan werden und im Feiern.

Wir sind die, auf die wir gewartet haben.


Oraibi, Arizona
Hopi Nation
 

“ Du und ich ”

So prüfe meine Hände, ob sie den Deinen ähnlich sind,
daß ich Dein Wort verstehe:”Du bist mein Kind.”

Vergleiche Deine Spuren von den Füßen in dem Sand,
ob Du auch meine wieder findest, weil ich die Gnade fand.

So schau in meine Augen, ob sie das gleiche sehn wie Du es siehst
und salbe sie mit Deinem Segen, daß aus ihnen die Liebe fließt.

Zeig mir mit deiner ausgestreckten Hand den Weg, den Du für mich erdacht,
daß ich auf diesem gehe - bei Tage und bei Nacht.

Und laß mein Ohr so sein wie deines, das alles hört, was du uns sagst,
so können wir den schwachen helfen, weil du es gerne magst.

Durch dich bin ich in Gott geboren, nach Ihm steht nun mein Sinn.
Ich bin nicht mehr verloren, weil ich Dein Eigen bin.

Du hast mich frei gemacht in Gnaden und die Verwandtschaft mir erklärt.
Du hast für Gott mich groß gezogen, von Liebe nur ernährt.

Und alles, was Du mir gegeben, bleibt stets Dein Eigentum.
Die ganze Wirkung aus dem Segen, das ist für alle Zeit Dein Ruhm.

Mit Freuden will ich weiter mit Dir gehn und tun, was Du mir sagst,
denn das Geheimnis ist mir klar geworden:
Es muß so sein, weil Du mich magst.

G. Johannsen
 

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